
Stirnlifting – Augenbrauenlifting
Alterung, Stress, Veranlagung, Ernährungsgewohnheiten und die Schwerkraft können zu tiefen Stirnfalten, abgesunkenen Augenbrauen und Falten zwischen den Brauen – sogenannten Zornesfalten – führen. Dadurch wirken Betroffene müde, traurig oder verärgert.
Stirn- und Augenbrauenlifting zählen zu den ästhetisch-chirurgischen Eingriffen, mit denen das obere Gesichtsdrittel verjüngt, Stirnfalten und Falten zwischen den Augenbrauen geglättet und altersbedingt abgesunkene Brauen angehoben werden.
Wie wird die Operation durchgeführt?
Die Operation wird mit zwei verschiedenen Techniken durchgeführt:
1. Offene Operation
Beim offenen Stirnlifting wird über einen Schnitt im behaarten Kopfbereich die Stirnregion gelöst und die darunterliegende Muskulatur behandelt. Anschließend wird überschüssige Haut entfernt und die Stirn gestrafft.
2. Endoskopische Methoden
Hierbei genügen einige kleine Schnitte im behaarten Kopfbereich. Die Straffung und die Behandlung der Muskulatur erfolgen vollständig von innen.
Die Operation erfolgt unter Vollnarkose und dauert etwa 2–3 Stunden. Im Stirnbereich werden Drainagen gelegt, die am folgenden Tag entfernt werden.
Worauf ist nach der Operation zu achten?
In den ersten Tagen können Schmerzen auftreten, die sich mit Schmerzmitteln lindern lassen. In der Regel wird der Patient nach einer Nacht im Krankenhaus entlassen. An der Stirn und um die Augen können Schwellungen auftreten, die nach etwa 3–5 Tagen abklingen. Um die Schwellungen zu verringern, werden nach der Operation ein Verband angelegt, der Kopf hochgelagert und kalte Kompressen aufgelegt. Nach etwa 10 Tagen werden die Fäden gezogen.