
Po-Lifting (Gesäßvergrößerung)
Für das Anheben und Straffen des Gesäßes gibt es verschiedene Techniken. Dabei können Eigenfettinjektionen, Implantate oder Filler zum Einsatz kommen. Bei Patienten mit Volumenverlust kann auch ein natürliches „Implantat“ aus körpereigenem Gewebe verwendet werden. In der Regel wird Fett aus dem Hüftbereich entnommen und in das Gesäß eingebracht.
Das Po-Lifting kann unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt werden. Die Operation dauert etwa 2 Stunden.
Bei Eingriffen mit Schnittführung wird das Gesäß chirurgisch angehoben, und ein aus körpereigenem Gewebe gebildeter Lappen (Flap) wird verwendet, der als natürliches Implantat dient. Diese Methode wird vor allem bei älteren Patienten angewandt.
Nach dem Po-Lifting
Nach dem Po-Lifting (Gesäßvergrößerung) trägt die Patientin bzw. der Patient 2 Wochen lang ein spezielles Mieder. Innerhalb von 3–4 Tagen nach der Operation ist die Rückkehr in den Alltag möglich.
Bei sehr schlanken Menschen werden meist Implantate – wie sie auch zur Vergrößerung anderer Bereiche wie Brust oder Waden verwendet werden – in einer für das Gesäß geeigneten Form über einen kleinen Schnitt in die Gesäßregion eingesetzt. Danach bleibt keine auffällige Narbe zurück. Diese Operation erfolgt unter Vollnarkose und dauert durchschnittlich 4 Stunden. Nach 5–6 Tagen kann der Alltag wieder aufgenommen werden.
Die Dauerhaftigkeit des Ergebnisses kann nur durch starke Gewichtsschwankungen beeinträchtigt werden. Bei der Eigenfettinjektion entstehen keine Schnittnarben.